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Monitoringprogramme

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 07.01 - Intensives Umweltmonitoring im Wald auf Dauerbeobachtungsflächen

Stand: 30.03.2017



Kartenlayer: Umweltmonitoring im Wald, Flächen des Intensivmonitoring nach §3 ForUmV


Kartenlayer: Umweltmonitoring im Wald - NRW-Flächen des Intensivmonitoring

 

EU-Berichtspflicht nach:

Sonstige (bitte im Feld Bemerkungen ergänzen)

Gesetzlicher Hintergrund

Walderhebungen gem. § 41a Abs. 6 BWaldG (Bundeswaldgesetz, 2010)

ForUmV (Verordnung über Erhebungen zum forstlichen Umweltmonitoring, 2013)

Erlass-MKULNV vom 13.03.2017 (Fortführung Forstliches Umweltmonitoring)


Zugehörigkeit des Monitoringprogramms zu nationalen / internationalen Netzwerken

National:
Forstliches Umweltmonitoring gem. ForUmV (s.o.),
BDF (Bodendauerbeobachtungsflächen-Programm)
Depositionsmessnetz des Umweltbundesamtes

International:
(1985) International Co-operative Programme on Assessment and Monitoring of Air Pollution Effects on Forests (ICP Forests) operating under the UNECE Convention on Long-range Transboundary Air Pollution (CLRTAP)
European Monitoring and Evaluation Programme (EMEP)
Long Term Ecological Research Network (LTER)


Enthaltene Überwachungsnetzwerke

  • Umweltmonitoring im Wald - Flächen des Intensivmonitorings nach § 3 ForUmV.
  • Umweltmonitoring im Wald - NRW-Flächen des Intensivmonitorings.

Ziele

Vertiefung der Erkenntnisse aus den Übersichtsinventuren im Hinblick auf

  • eine höhere zeitliche und räumliche Auflösung von dynamischen Prozessen.
  • detaillierte Analyse der Wirkungsbeziehungen zwischen den Beobachtungsparametern.
  • Ableitung und Überprüfung von Wirkungs- / Erheblichkeitsschwellen.
  • Kalibrierung und Validierung von Simulationsmodellen.
  • Weiterentwicklung und Aktualisierung von Nachhaltigkeitsindikatoren.

Beratung von Verwaltungen und der Politik zur nachhaltigen Forstwirtschaft und zur Daseinsvorsorge, insbesondere über

  • Waldgesundheit und Vitalität der Wälder.
  • Folgewirkungen und Risiken von Umweltwirkungen.
  • Wirksamkeit von Maßnahmen der Luftreinhaltepolitik und Klimaanpassung.

Beiträge zur Erfüllung nationaler und internationaler Berichtspflichten
Bereitstellung wichtiger Daten für wissenschaftliche Auswertungen


Beschreibung

Auf ausgewählten Dauerbeobachtungsflächen finden, aufbauend auf den Erkenntnissen der landesweiten Übersichtserhebungen im Stichprobenverfahren, vertiefende Untersuchungen zu den Auswirkungen von Umweltveränderungen auf Wälder in Nordrhein-Westfalen statt.


Anzahl Messpunkte

4 Flächen aus dem ForUm-Programm des Bundes bzw. dem Programm des ICP Forests der UNECE und 13 weitere Beobachtungsflächen aus dem landesweiten Monitoring


Verteilung der Messpunkte

Einzelne nach regionalen und immissionsökologischen Kriterien gezielt ausgewählte Flächen im Wald.


Parameter

  • Waldstruktur.
  • Kronenzustand.
  • Phänologie.
  • Streufall.
  • Nadel / Blatt-Analyse.
  • Baumwachstum.
  • Bodenvegetation.
  • Luftqualität.
  • atmosphärische Stoffeinträge.
  • Meteorologie.
  • Wasserhaushalt.
  • chemischer Bodenzustand.
  • Stoffaustrag mit dem Bodensickerwasser.

Beginn der Messungen

teilweise seit 1984


Messrhythmus

  • Meteorologie, Bodenwasserhaushalt: täglich,.
  • Streufall: monatlich - wöchentlich.
  • Luftqualität, Deposition, Bodensickerwasser, monatlich.
  • Baumwachstum: 1 x jährlich.
  • Phänologie: 2 x jährlich.
  • Nadel/Blatt-Analyse: alle 2 Jahre.
  • Bodenvegetation-Aufnahme: alle 2 Jahre.
  • Waldstruktur: alle 5 Jahre.
  • chemischer Bodenzustand: alle 10 Jahre.

Messschema

kontinuierliche bzw. regelmäßig wiederkehrende Datenerhebung


Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz
Monitoring, Effizienzkontrolle in Naturschutz und Landschaftspflege
Leibnizstraße 10
45659 Recklinghausen
Tel.: 02361-305- 3470
 

 © LANUV NRW 2018

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