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Monitoringprogramme

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 04.03 - Stichprobenverfahren Bodenzustandserhebung im Wald

Stand: 30.03.2017



Kartenlayer: Bodenzustandserhebung im Wald BZE II

 
 

EU-Berichtspflicht nach:

Sonstige (bitte im Feld Bemerkungen ergänzen)

Gesetzlicher Hintergrund

Walderhebungen gem. § 41a Abs.6 BWaldG (Bundeswaldgesetz, 2010)
Beschluss der Forstchefkonferenz (FCK)
Erlass des MKUNLV III-5-31-01-00.04 (zweite Bodenzustandserhebung Wald) vom 27.04.2005


Zugehörigkeit des Monitoringprogramms zu nationalen / internationalen Netzwerken

National: Umweltprobenbank des Bundes

International:
(1985) International Co-operative Programme on Assessment and Monitoring of Air Pollution Effects on Forests (ICP Forests) operating under the UNECE Convention on Long-range Transboundary Air Pollution (CLRTAP)
International Carbon Observation System (ICOS)


Enthaltene Überwachungsnetzwerke

  • Stichprobenverfahren - Waldzustandserhebung (WZE) nach §2 ForUmV des Bundes im Raster 16x16 km.
  • Stichprobenverfahren - Waldzustandserhebung (WZE) des Landes NRW im Raster 4x4 km.
  • Stichprobenverfahren - Immissionsökologische Waldzustandserfassung (IWE) des Landes NRW.

Ziele

Flächenrepräsentative, bundesweit vergleichbare Informationen zu folgenden Aspekten:

  • Den aktuellen Zustand der Waldböden und deren Veränderung im Laufe der Zeit.
  • Bessere Übertragbarkeit der Ergebnisse der Waldbodenforschung auf größere Waldflächen.
  • Beitrag zur Identifizierung der Ursachen der Veränderung des Bodenzustandes sowie des Einflusses der Depositionen.
  • Einschätzung der Gefahren, die sich für den derzeitigen Waldzustand und für die nächste Waldgeneration aus dem Bodenzustand ergeben .
  • Einschätzung von Risiken für die Qualität von Quell-, Grund- und Oberflächenwasser.
  • Planung und Durchführung notwendiger Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung des Bodenzustandes sowie der Nährstoffversorgung der Bäume.
  • Erfüllung von EU Berichtspflichten und zur Umweltberichterstattung..


Beschreibung

Das Programm umfasst die

  • Erhebung von Daten zur Aufnahmesituation und zur Georeferenzierung der Stichprobenpunkte.
  • Beschreibung des Bodenprofils und die Bodenklassifikation.
  • Bodenprobenahme.
  • Beprobung von Nadeln und Blättern.
  • Erfassung des Kronenzustandes.
  • Charakterisierung der Bestockung.
  • Aufnahme der Waldbodenvegetation.
  • Laboranalytische Untersuchungen.


Anzahl Messpunkte

  • 527 Flächen (Vollstichprobe).
  • 291 Flächen (Unterstichprobe der BZE II).
  • 39 Flächen (Unterstichprobe zur Erfüllung der EU-Berichtspflicht im Rahmen von BioSoil).

Verteilung der Messpunkte

  • Landesweit systematisches Stichprobenraster: 4x4 km (Vollstichprobe).
  • Landesweites Stichprobenraster der BZE II: 8x8 km im Bergland und 4x4 km im Tiefland.
  • Europaweites Stichprobenraster 16x16 km.

Parameter

BZE:

  • Bodenversauerung / -verarmung.
  • Stickstoffanreicherung.
  • Kohlenstoffbindung.
  • Schwermetallanreicherung.
  • organische Schadstoffe.
  • bodenphysikalische Kenngrößen.
  • Humusformen .
  • Baum- / Straucharten.
  • Gefäßpflanzen.

IWE:

  • chemische Inhaltsstoffe von Nadeln / Blättern.
  • Kronenzustand.
  • biotische und abiotische Schäden an den Probenbäumen.

Beginn der Messungen

1989 BZE I
2006 BZE II
2022 BZE III (geplant)


Messrhythmus

alle 15-20 Jahre


Messschema

regelmäßig wiederkehrende Datenerhebung


Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz
Monitoring, Effizienzkontrolle in Naturschutz und Landschaftspflege
Leibnizstraße 10
45659 Recklinghausen
Tel.: 02361-305- 3470
 

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