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Monitoringprogramme

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 07.02 - Stichprobenverfahren Immissionsökologische Waldzustandserhebung (IWE)

Stand: 20.04.2017



Kartenlayer: Immissionsökologische Waldzustandserhebung - IWE, Eiche


Kartenlayer: Immissionsökologische Waldzustandserhebung - IWE, Fichte


Kartenlayer: Immissionsökologische Waldzustandserhebung - IWE, Kiefer


Kartenlayer: Immissionsökologische Waldzustandserhebung - IWE, Buche

 

Gesetzlicher Hintergrund

Walderhebungen gem. § 41a Abs. 6 BWaldG (Bundeswaldgesetz, 2010)
Beschluss der Forstchefkonferenz (FCK) zur BZE III
Erlass des MURL vom 24.4.1997
Erlass des MURL vom 24.08.1999, AZ III A 2 - 37-91-00.00 zum Ökologischen Umweltmonitoring
Erlass des MUNLV III-5-31-01-00.04 (zweite Bodenzustandserhebung Wald) vom 27.04.2005
Erlass des MUNLV III-2 37-91-00.00 (Fortführung des Umweltmonitoring im Wald) vom 30.3.2012
Erlass des MUNLV vom 13.3.2017, AZ 037.91.00.90 (Forstliches Umweltmonitoring)


Zugehörigkeit des Monitoringprogramms zu nationalen / internationalen Netzwerken

Eine Teilmenge der IWE-Punkte gehören im Rahmen der BZE II und III zu entsprechenden nationalen und internationalen Netzwerken.


Enthaltene Überwachungsnetzwerke

  • Stichprobenverfahren - Waldzustandserhebung (WZE) nach § 2 ForUmV des Bundes im Raster 16x16km.
  • Stichprobenverfahren - Waldzustandserhebung (WZE) des Landes NRW im Raster 4x4km.
  • Stichprobenverfahren - Bodenzustandserfassung (BZE II) des Landes NRW.

Ziele

Flächenrepräsentative, zum Teil bundesweit (BZE II) vergleichbare Informationen zu folgenden Aspekten:

  • Den aktuellen Belastungs- und Ernährungszustand der Waldbestände und deren Veränderung im Laufe der Zeit.
  • Bessere Übertragbarkeit der Ergebnisse der Intensivmonitoringflächen auf größere Waldflächen.
  • Beitrag zur Identifizierung der Ursachen der Veränderung des Ernährungszustandes sowie des Einflusses der Depositionen.
  • Planung und Durchführung notwendiger Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der Nährstoffversorgung der Bäume.
  • Sammeln von Erkenntnissen über die Gefährdung des Waldes durch Luftverunreinigungen und langfristige Klimaveränderungen.
  • Ableitung baumartenspezifischer Schwellenwerte für Nährstoffmangel.

Beschreibung

Die IWE ist Teil des Forstlichen Umweltmonitorings in NRW und wird seit 1988 auf dem 4 x 4 km-Raster der WZE durchgeführt. Es werden Nadel-/Blattproben von den Hauptbaumarten (Buche, Eiche, Fichte und Kiefer) in geeigneten Waldbeständen des Rasters mit jeweils 3 Bäumen pro Bestand geerntet. Die von Zapfenpflückern in den Baumkronen gewonnenen Proben werden bonitiert, zerschnitten, getrocknet und zu Pulver vermahlen, um dann chemisch analysiert zu werden.


Anzahl Messpunkte

Von 1988 bis 2010 hat die IWE bei jedem Stichprobendurchgang landesweit 125 Buchen-, 95 Eichen-, 100 Fichten- und 75 Kiefernbestände erfasst. Seit 2011 wurden jeweils 50 Bestände von jeder Hauptbaumart, somit insgesamt 200 Bestände beprobt. In Mischbeständen (z.B. Buchen- / Eichenmischbestände) werden die Proben von den bestandesbildenden Baumarten entnommen.


Verteilung der Messpunkte

  • Landesweit systematisches Stichprobenraster: 4 x 4 km (Vollstichprobe).
  • Europaweites Stichprobenraster 16 x 16km.

Parameter

Biotische und abiotische Schäden der Baumkrone und die Benadelungs-/Blaubungsdichte der Baumkrone.
Chemische Untersuchung der Blatt- bzw. Nadelproben auf folgende Elemente: N,P,K,Mg,Ca,Fe,Al, Si, Mn, S, Cl,Cu, Zn, Cd, Pb und C


Beginn der Messungen

Voruntersuchungen bereits 1983. Regelmäßige Erhebung seit 1988 bei der Fichte und 1991 bei der Kiefer; später auch bei den Baumarten Eiche (seit 1997) und Buche (seit 1998).


Messrhythmus

5-Jahresintervalle abhängig vom Startjahr der Baumarten


Messschema

Regelmäßige Erhebungen in festen Intervallen immer in der gleichen Jahreszeit:
Laubbäume im Juli/ August, Nadelbäume im November bis Februar.


Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz
Monitoring, Effizienzkontrolle in Naturschutz und Landschaftspflege
Leibnizstr. 10
45659 Recklinghausen
Tel.: 0236 - 305- 3472
 

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