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Monitoringprogramme

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 16.02 - Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt nach dem Strahlenschutzvorsorgegesetz

Stand: 07.04.2017



Kartenlayer: Probenahmeorte In-Situ Boden (im 3jährigen Rhythmus)


Kartenlayer: Probenahmeorte nach StrVG für den RB Köln

 

Gesetzlicher Hintergrund

Strahlenschutzsvorsorgegesetz (StrVG), Strahlenschutzverordnung (StrlSchV)


Zugehörigkeit des Monitoringprogramms zu nationalen / internationalen Netzwerken

IMIS (Integriertes Mess-und Informationssystem ) des Bundes


Enthaltene Überwachungsnetzwerke

  • Probenahmeorte nach StrVG für den RB Köln, Abwasser / Schlamm.
  • Probenahmeorte nach StrVG für den RB Köln, Wasser.
  • Probenahmeorte nach StrVG für den RB Köln, Nahrungsmittel.
  • Probenahmeorte nach StrVG für den RB Köln, pflanzliche Indikatoren.
  • Probenahmeorte nach StrVG für den RB Köln, Boden.
  • In-Situ Boden (im 3jährigen Rhythmus).

Ziele

Die Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt erfolgt zum Schutz der Bevölkerung. Die ermittelten Messdaten sollen eine Beurteilung ermöglichen, in welchem Maße der Mensch und die Umwelt ionisierender Strahlung durch Kontaminationen ausgesetzt sind.


Beschreibung

In Folge des Reaktorunfalls von Tschernobyl wurde 1986 das Strahlenschutzvorsorgegesetz (StrVG) erlassen, das die Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt zum Schutz der Bevölkerung regelt. Die Durchführung des Messprogramms ist in der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Integrierten Mess- und Informationssystem (AVV IMIS) geregelt. Sie unterscheidet zwischen Routinebetrieb und Intensivbetrieb, z.B. bei einem radiologischen Ereignisfall. Häufigkeit und Anzahl der Probenentnahmen und Messungen sowie die Art der Messungen werden durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) festgelegt. Die im LANUV NRW integrierte amtliche Messstelle ist zum einen zuständig für das Gebiet des Regierungsbezirks Köln. Jährlich werden hier flächendeckend radiologische Untersuchungen an Lebens- und Futtermitteln, Trink-, Grundwasser und oberirdische Gewässer (außer Bundeswasserstraßen), Abwasser, Klärschlamm, Boden und Pflanzen durchgeführt. Die ermittelten Messdaten werden über das Integrierte Mess- und Informationssystem (IMIS) an die Zentralstelle des Bundes übermittelt. Zum anderen kommt in der Messstelle auch ein mobiles Messsystem innerhalb Nordrhein-Westfalens zum Einsatz, das direkt vor Ort die Radioaktivität in und auf dem Boden misst. Die Messergebnisse können noch vom Gelände aus mittels Mobilfunk an die zuständige Bundesleitstelle übermittelt werden.


Anzahl Messpunkte

ca. 80 Probenahmeorte im Regierungsbezirk Köln und 75 Messpunkte in Nordrhein-Westfalen


Verteilung der Messpunkte

möglichst flächendeckend


Parameter

  • Gammaspektrometrie.
  • In-Situ-Messungen.
  • Strontiumanalysen.
  • Tritiumanalysen.

Messrhythmus

abhängig vom Umweltbereich: monatlich bis jährlich


Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschuutz
FB 45: Umweltradioaktivität und Überwachung kerntechnischer Anlagen, Licht, EMF, Geräusche und Erschütterungen
Auf dem Draap 25
40221 Düsseldorf
Tel.: 0211/ 1590- 2569
 

 © LANUV NRW 2018

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