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Monitoringprogramme

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 21.09 - Intensivierte, zeitnahe Gewässerüberwachung (Alarmüberwachung)

Stand: 23.03.2017


 

EU-Berichtspflicht nach:

Sonstige (bitte im Feld Bemerkungen ergänzen)

Gesetzlicher Hintergrund

Warn- und Alarmplan Rhein, Vereinbarung im Rahmen der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR)

In Bimmen/Lobith zusätzlich: Staatsvertrag NRW / NL


Enthaltene Überwachungsnetzwerke

Messstellen weitestgehend enthalten im Messprogramm "Monitoring der Oberflächengewässer in NRW zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) - Chemie - Umweltqualitätsnormüberwachung".


Ziele

Schnelles Erkennen von stoßartigen Gewässerverunreinigungen nach Schadensfällen oder unerlaubten Einleitungen.

Schutz der Trinkwassergewinnung aus Oberflächengewässern, Schutz der Biozönose, Aufdeckung von nur temporär vorliegenden Gewässerbelastungen, Ermittlungsgrundlagen zur Aufdeckung von Betriebsstörungen und Umweltdelikten in enger Zusammenarbeit mit der Wasserschutzpolizei.

Zeitnahe Information über den Warn- und Alarmdienst Rhein, z.B. an die Unterlieger (Niederlande), an die Wasserschutzpolizei und z.B. an die Wasserwerke an Rhein und Ruhr. Bei Gewässerverschmutzungen, die bereits an der Landesgrenze RLP/NRW vorliegen, erfolgt zudem eine sog. "Suchmeldung", mit der die Wasserbehörden der Oberlieger aufgefordert werden, die Ursache der Verschmutzung aufzuklären.


Beschreibung

Zeitnahe Gewässerüberwachung (Alarmüberwachung) am nordrheinwestfälischen Rheinabschnitt und seinen Nebenflüssen.

An den auch für das Überblicksmonitoring genutzten Messstationen erfolgt eine (werk-)tägliche Überwachung mit zeitnaher Auswertung.

Einige der Stationen sind auch mit Biosensoren (Biomonitoring, kontinuierliche Biotests) ausgestattet, die das chemische Screening ergänzen.


Anzahl Messpunkte

12 Messstationen, zwei Rückstellstationen


Verteilung der Messpunkte

Sechs Rheinstationen (Bimmen / Lobith / Flehe / Stürzelberg / Bad Honnef / Bad Godesberg) und jeweils eine Messstation an den Mündungen von Lippe, Ruhr, Emscher, Erft, Wupper und Sieg.

Intensive Untersuchungen an der Ruhr in Mühlheim, Fröndenberg und Hattingen. Weitere Stationen zur Probensicherung (Rückstellproben) an Rhein und Wupper.


Parameter

Integralmessstation:

  • pH-Wert.
  • O2-Gehalt.
  • Leitfähigkeit.
  • Temperatur.
  • Spezielle Analytik (Screening) für organische Schadstoffe mittels Gaschromatographie.
  • zusätzlich gezielte Untersuchungen mittels Gaschromatograhie und HPLC..

An ausgewählten Messstationen:

  • Biotests (Daphnien, Algen).

Beginn der Messungen

Die ersten Daten wurden von den Laboren in den 80er Jahren erzeugt.


Messrhythmus

Kontinuierlich, chemische Analytik täglich bis mehrfach wöchentlich, teilweise automatisiert


Messschema

kontinuierliche Datenerhebung


Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz
Auftragsmanagement
Leibnizstraße 10
45610 Recklinghausen
Tel.: 0211/ 1590-2366
 

 © LANUV NRW 2018

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